Änderung des Zivildienstgesetzes (ZDG)
Die Revision des Zivildienstgesetzes soll den Wechsel von der Armee in den Zivildienst erschweren. Mindestens 150 Diensttage werden zwingend, Offiziere müssen das 1,5-Fache der noch verbleibenden Militärdiensttage leisten, und Einsätze, die einen Studienabschluss in Human-, Zahn- oder Veterinärmedizin voraussetzen, sind ausgeschlossen. Gegen den Beschluss vom 26. September 2025 wurde erfolgreich das Referendum ergriffen.
Abstimmung am 14. Juni 2026 · Bund
Der Wechsel vom Militär- in den Zivildienst soll erschwert werden. Die wichtigsten Neuerungen:
- Mindestens 150 Diensttage im Zivildienst, unabhängig von bereits geleisteten Militärdiensttagen.
- Offiziere und Höhere Unteroffiziere leisten neu das 1,5-Fache der Tage, die ihnen in der Armee verblieben wären.
- Einsätze, die einen Studienabschluss in Human-, Zahn- oder Veterinärmedizin voraussetzen, sind nicht mehr zulässig.
Bundesrat und Parlament empfehlen Annahme; sie wollen damit den Personalbestand der Armee sichern. Das Referendum wurde von den Jungen Grünen und vom Schweizerischen Zivildienstverband (CIVIVA) ergriffen, die in den Massnahmen einen Verstoss gegen die Gewissensfreiheit sehen.
Offizielle Quelle ↗ · Stand: 27.05.2026
Diskussion (1)
Raphael Aebersold Als Ex-Zivi finde ich das gugus. Es gibt bessere Wege, den Militärdienst zu fördern, als die Alternativen abzuwerten.