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Haselstrasse — Neugestaltung und Verkehrsberuhigung

Badens meistbefahrene Sackgasse soll zu einer attraktiven Längsverbindung für Fuss- und Veloverkehr umgebaut werden. Drei Planungsteams haben 2025 Vorschläge erarbeitet; das Siegerprojekt wird im Mai 2026 erwartet.

Worum es geht

Die Haselstrasse verbindet den unteren Bahnhof und das Quartier Baden Nord mit dem Kurpark und der Innenstadt. Heute funktioniert sie vor allem als Zufahrt zu den grossen Parkhäusern und als Logistik­achse — und das mit erheblichem Verkehrsaufkommen für eine Sackgasse. Aus Sicht des Fuss- und Veloverkehrs ist die Strasse unattraktiv und teilweise gefährlich, das Brown-Boveri-Areal und der Kurpark sind schlecht querbar.

Mit der Neugestaltung will die Stadt eine sichere, attraktive Längsverbindung für Fuss- und Veloverkehr schaffen, ohne die Funktion als Zufahrt und Logistikachse aufzugeben. Klimasensible Gestaltung und neue Querungen bei Brown-Boveri-Platz und Kurpark sind explizit Teil des Auftrags.

Stand des Verfahrens

Im April 2025 hat der Einwohnerrat einen Planungskredit von 405'000 Franken bewilligt. Am 4. September 2025 wurden aus den Bewerbungen drei Planungsteams für den Studienauftrag ausgewählt. Eine öffentliche Mitwirkungs­veranstaltung fand am 7. Mai 2025 im Schulhaus Burghalde statt; ein Zwischen­halt der Studie war im Dezember 2025. Das Siegerprojekt wird im Mai 2026 erwartet.

Was kommt danach

  • Bis Ende 2026: Ergebnis des Studienauftrags
  • 2028–2030: Vor- und Bauprojekt
  • Bis spätestens 2031: Baubeginn — Bedingung für die Mitfinanzierung über das Agglomerationsprogramm
  • Bauzeit: Rund zwei Jahre

Für den Veloausbau ist im städtischen Investitions­plan 2025–2033 ein Rahmen von 5,24 Mio. Franken vorgesehen; vom Agglomerationsprogramm werden 30–50 % der Baukosten erwartet.

Offene Fragen

Eine Fussgänger­brücke zur Hallo Halle wird in städtischen Mitteilungen als möglicher Bestandteil des Auftrags genannt, ist aber im publizierten Studien­auftrag nicht als verbindliches Element fixiert. Die finale Ausgestaltung hängt vom Siegerprojekt ab.