Baden wird Zukunft
Im BauBaden

Müllerbräu-Areal — Wohn- und Gewerbequartier

Auf dem rund 8'000 m² grossen Areal der Brauerei H. Müller entsteht ein gemischtes Quartier mit rund 137 Mietwohnungen, Gewerbe und Gastronomie. Sudhaus, Kesselhaus und Malzsilo bleiben erhalten, der historische Biergarten wird neu angelegt. Bezug ist auf Sommer 2027 geplant.

Das Projekt

Auf dem rund 8'000 m² grossen Areal der traditionsreichen Brauerei H. Müller an der Dynamostrasse — in zentraler Lage westlich des Bahnhofs — entsteht ein gemischtes Stadtquartier. Geplant sind rund 137 Mietwohnungen mit 1,5 bis 4,5 Zimmern sowie Flächen für Gewerbe, Büro, Praxen und Gastronomie. Das Investitionsvolumen liegt bei über 60 Mio. Franken.

Der Brauereibetrieb bleibt am Standort präsent: Bierhalle und Biergarten sind weiterhin Teil des Areals.

Architektur und Wettbewerb

Den 2013 ausgeschriebenen Wettbewerb gewann Frei Architekten (Aarau). Das Konzept setzt auf einen durchgehenden, niedrigen Sockel mit Gastronomie- und Gewerbenutzung, auf den höhere Baukörper aufgesetzt werden. Eine neue «Brauergasse» durchzieht das Areal; zwei fünfgeschossige Wohn-Kopfbauten fassen den Biergarten an der Dynamostrasse, darüber «schwebt» ein achtgeschossiger, quadratischer Baukörper.

Denkmalpflege und Biergarten

Ein zentrales Anliegen ist der Erhalt der industriellen Identität des Ortes: Die historischen Bauten Sudhaus, Kesselhaus und Malzsilo bleiben erhalten und werden in das neue Quartier integriert. Der historische Biergarten wird als kulturelles Erbe des Standorts neu angelegt und bleibt ein öffentlicher Begegnungsort.

Stand und nächste Schritte

Die Baubewilligung wurde im August 2022 eingereicht; der offizielle Baustart erfolgte am 8. April 2024. Anfang 2026 läuft die Hochbauphase, der Kran wurde im Februar 2026 zurückgebaut, die Fassade soll im Herbst 2026 fertiggestellt sein. Der Erstbezug der Wohnungen ist auf Sommer 2027 geplant; Grundrisse und Mietkonditionen werden ab Sommer/Herbst 2026 veröffentlicht.

Bildquellen

Visualisierungen und Pläne sind über die offizielle Projektwebsite sowie die Seiten von Frei Architekten und der Gross Generalunternehmung AG einsehbar.