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Im BauWettingen

Kloster Brühl — Ersatzneubau der Siedlung «Gartengeschichten»

Die Genossenschaft Lägern Wohnen ersetzt im Quartier Klosterbrühl ihre Siedlung von 1948–1955: Statt 127 alter Wohnungen entstehen auf rund 23'000 m² sechs Mehrfamilienhäuser mit 222 gemeinnützigen Mietwohnungen, einem Kindergarten und vier Gartenhöfen — Wohnraum für rund 700 Menschen. Baustart Ende 2023, erste Wohnungen ab 2026.

Worum es geht

Im Quartier Klosterbrühl in Wettingen ersetzt die gemeinnützige Bau- und Siedlungsgenossenschaft Lägern Wohnen ihre in den Jahren 1948 bis 1955 erbaute Siedlung. Anstelle von zwölf alten Mehrfamilienhäusern mit 127 Wohnungen entstehen auf rund 23'000 m² sechs neue Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 222 Mietwohnungen. Das Projekt trägt den Namen «Gartengeschichten» und schafft Wohnraum für rund 700 Menschen.

Wohnungen und Nutzung

Die 222 Wohnungen umfassen 2,5- bis 5,5-Zimmer-Einheiten und richten sich an Familien sowie Menschen unterschiedlichen Alters. Als gemeinnütziges Projekt liegen die Mieten rund 10 bis 15 Prozent unter den marktüblichen Preisen. Neben dem Wohnangebot zieht auch ein Kindergarten ins Areal ein. Vier grosszügige Gartenhöfe bilden das Herz der Siedlung und sollen ein aktives Quartierleben fördern.

Planung und Wettbewerb

Dem Projekt ging eine über zehnjährige Planung voraus. Den Architekturwettbewerb gewann Ende 2014 die Zürcher Arbeitsgemeinschaft Galli Rudolf Architekten und Wülser Bechtel Architekten. Die Generalversammlung von Lägern Wohnen genehmigte den Kreditantrag über rund 110 Millionen Franken deutlich.

Bau und Zeitplan

Der Grundstein wurde am 1. Dezember 2023 gelegt; seither laufen Abbruch und Neubau in Etappen, ausgeführt durch die Hächler AG. Verbaut werden rund 2'470 Tonnen Bewehrungsstahl und 22'500 Kubikmeter Beton. Die ersten Wohnungen sind ab 2026 beziehbar; die Gesamtfertigstellung ist bis Ende 2027 vorgesehen (einzelne Quellen nennen für die zweite Etappe auch 2028).

Einordnung im Quartier

Das Vorhaben gilt als eines der grössten Wohnbauprojekte Wettingens und wird von der Genossenschaft als «Jahrhundertprojekt» bezeichnet. Im Vorfeld war eine Beschwerde unter anderem wegen befürchteten Mehrverkehrs eingereicht worden. Zusammen mit dem nahen Bahnhofquartier Wettingen entstehen in diesem Teil der Gemeinde in den kommenden Jahren mehrere Hundert neue Wohnungen.

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